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GEMEINWOHL ALS ZIEL DER SOCIAL ECONOMY

 

Der "Vorrang des Menschen sowie des sozialen und/oder ökologischen Zwecks vor dem Gewinn" und auch die "Reinvestition des größten Teils der Gewinne und Überschüsse" im "allgemeinen Interesse“ zählen lt. Defintion der Europäischen Kommission zu den zentralen Merkmalen der Social Ecnomy. Wie verhalten sich dazu Begriffe wie Wohlfahrt, Gemeinwohl und Gemeinnützigkeit - und konkret: Was verbindet, was trennt gemeinwohlorientierte Genossenschaften, Social Businesses und Gemeinwohlunternehmen?

Moderation

Dirk Raith, RCE Graz-Styria - Universität Graz

Inputs

Christoph Schabetsberger, Gemeinwohl-Ökonomie Österreich: Gemeinwohl als Ziel allen Wirtschaftens

Die Wirtschaft dient dem Gemeinwohl und nicht mehr der Geldvermehrung um ihrer selbst willen. Diese Vision ist das Ziel des Modells der Gemeinwohl-Ökonomie, anwendbar auf alle Bereiche wirtschaftlicher Tätigkeiten. Gut leben in einer Welt, in der die Wirtschaft im Einklang mit ethischen Werten ist: Menschenwürde, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitbestimmung.

Karl Staudinger, Rückenwind.coop: Gemeinwohlorientierung versus Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeit setzt nach der Bundesabgabenordnung unmittelbares und ausschließliches Tätigwerden für Zwecke des Allgemeinwohls voraus. Eine Genossenschaft kann diese Kriterien nur im Fall der sogenannten Sozialgenossenschaft erfüllen. Andere Genossenschaften haben regelmäßig die Förderung der Wirtschaft      oder des Erwerbs ihrer Mitglieder zum Ziel. Sie können allerdings durchaus gemeinwohlorientiert sein, indem sie ihre Mitglieder in einer Art und Weise fördern, die zugleich auch dem Gemeinwohl dient. Im Beitrag von Karl Staudinger werden diese Begrifflichkeiten diskutiert und geklärt.

Constanze Stockhammer, SENA: Social Entrepreneurship als Teil der Social Economy - Begriffsabgrenzung, Herausforderungen und Verortung in Österreich

Was genau sind Social Entrepreneurs? Wie unterscheiden sich ihre Unternehmen von der klassischen Wirtschaft und von NPOs? Diese und andere spannende Fragen sollen in dieser Begriffsabgrenzung beantwortet werden. Social Entrepreneurship ist nicht neu, hat aber in den vergangenen Jahren stark an Sichtbarkeit und Dynamik gewonnen. Wie sich dieser wichtige Bereich zukunftsorientierten Wirtschaftens in das Gesamtbild der Social Economy einfügt, wird von Constanze Stockhammer, Geschäftsführerin der Interessenvertretung für Social Entrepreneurs, SENA, in ihrem Beitrag dargelegt.

 

Christoph Schabetsberger ist Mitarbeiter und aktives Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie Österreich. Schwerpunkte seiner Arbeit sind u.a. die Verbreitung des Wirtschaftsmodells bei österreichischen Unternehmen sowie die Stärkung der Wahrnehmung in Politik und Gesellschaft.

Karl Staudinger ist Jurist und bietet seit 30 Jahren engagierten Menschen rechtliche Orientierung und Training an. Seit 2017 ist er Verbandsjurist des von ihm mitgegründeten Rückenwind - Förderungs- und Revisionsverband gemeinwohlorientierter Genossenschaften. Sein besonders Anliegen in beiden Bereichen ist die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements.

Constanze Stockhammer ist Expertin für Social Entrepreneurship, Impact und Innovationsmanagement. Aktuell leitet sie die Dachorganisation und Interessenvertretung der österreichischen Social Entrepreneurs, das Social Entrepreneurship Network Austria (SENA). Zuvor war sie lange Jahre beim Rat für Forschung und Technologieentwicklung tätig mit Schwerpunkt auf innovatives Gründungsgeschehen und KMU.

Kontakt

Telefon:+43 (0)316 380 - 8895 (Andreas Exner)
Mobil:+43 (0)316 380 - 3649 (Dirk Raith)


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